Unterinntalbahn: Bau wird nicht verschoben
Der Bau der Unterinntaltrasse wird doch nicht verschoben. Das bestätigte das Land Tirol am Dienstagabend gegenüber dem ORF. Ursprünglich hatten die ÖBB geplant, den Bau der letzten beiden Teilstücke des Abschnittes um Jahre zu verschieben. Nach viel politischem Widerstand sollen die Pläne nicht auf Eis gelegt werden.
Planausstellung zum 4-gleisigen Ausbau der neuen Unterinntalbahn
Quelle: ÖBB-Flugblatt Oktober 2023
Die Detailgenehmigung für die Hauptarbeiten zum 4-gleisigen Ausbau der neuen Unterinntalbahn zwischen Schaftenau und Radfeld wird in Kürze öffentlich verhandelt. Die ÖBB möchten lhnen den aktuellen Planungsstand vorstellen.
Kufstein: Bohrungen der ÖBB beginnen

Quelle: Bezirksblätter, Ausgabe 38, 21.+22.September 2022
Kufstein: ÖBB-Tunnelbau statt offener Baustelle
Gute Nachrichten: für die künftige Unterinntalbahn als Zubringer zum Brenner-Basistunnel (BBT) wollen die ÖBB im Bereich Kufstein die Trasse in echter Tunnelbauweise errichten. Bisher war eine offene Bauweise geplant, was für die Anrainer mehr Belastungen während der Bauzeit bedeutet hätte.
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UVP: Bescheid des Bundesministeriums liegt vor
Das Bundesministerium bestätigt der ÖBB per Bescheid die Umweltverträglichkeit für den Ausbau der Bahntrasse zwischen Schaftenau und Radfeld. Ein von der Behörde beauftragtes Sachverständigengremium hat sämtliche Angaben begutachtet, d.h. alle Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt. Nun liegt ein positiver UVP-Bescheid vor.
Im nächsten Schritt geht es um die eisenbahnrechtliche Genehmigung. Seitens der ÖBB rechnet man mit einer etwa 2-jährigen Verfahrensdauer. So wären die Vortriebsarbeiten an einem Rohrbaustollen ab dem Jahr 2023 und die Hauptbaumaßnahmen ab 2025 möglich.